Stellungnahme zur Konsultation über den neuen europäischen Rahmen für Klimaresilienz
Angesichts der wachsenden Herausforderungen durch den Klimawandel erarbeitet die Europäische Kommission einen neuen und wirkungsvollen integrierten europäischen Rahmen für Klimaresilienz. Dessen Hauptziel ist es, einen grundlegenden Wandel herbeizuführen, um Europa deutlich besser auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten und seine Resilienz gegenüber diesen Folgen zu stärken.
Mit diesem Aufruf erhalten alle Interessengruppen die Möglichkeit, sich zum bevorstehenden europäischen Rahmenwerk für Klimaresilienz zu äußern, dessen Verabschiedung für das vierte Quartal 2026 geplant ist.
In einer ausführlichen Stellungnahme forderte EuroHealthNet die folgenden drei politischen Maßnahmen, um das Risikobewusstsein und die Vorbereitung auf die Auswirkungen des Klimawandels bestmöglich zu verbessern:
- Die Frühwarn- und Überwachungssysteme sollen durch die Integration von Klima-, Umwelt-, Gesundheits- und soziodemografischen Daten gestärkt werden, um hitzebedingte Risiken, Auswirkungen der Luftverschmutzung und Ausbrüche von Infektionskrankheiten besser vorhersehen zu können.
- Systematische Überwachung klimabedingter gesundheitlicher Ungleichheiten durch disaggregierte Daten und Gesundheitsfolgenabschätzungen, um sicherzustellen, dass Anpassungs- und Minderungsmaßnahmen gefährdete Bevölkerungsgruppen schützen.
- Lokale Behörden und Gemeinden sollen durch gezielte Anpassungsmaßnahmen, einschließlich branchenspezifischer Hitzeschutzmaßnahmen, gestärkt werden.
Leitlinien, Investitionen in Risikogebiete und gemeinschaftsbasierte Einbindung zur Verbesserung der Vorsorge- und Reaktionsfähigkeit.
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