EuroHealthNet reagiert auf den Call for Evidence der Europäischen Kommission zum umfassenden Ansatz der EU für psychische Gesundheit
EuroHealthNet begrüßt die Bemühungen der Europäischen Kommission im Hinblick auf den bevorstehenden EU-Ansatz zur psychischen Gesundheit und dies Beweise fordern. Wir stimmen seiner Begründung zu, dh der Notwendigkeit, die Belastung durch psychische Gesundheitsstörungen dringend anzugehen und ein gutes psychosoziales Wohlbefinden zu fördern, das bereits vor Krisen offensichtlich und gut dokumentiert war. EuroHealthNet stimme der getroffenen Annahme zu, dass aufgrund der syndemischen Pandemie, des Krieges in der Ukraine, des Klimanotstands und jetzt der Krise der steigenden Lebenshaltungskosten („die Polykrise“) die Zahlen von 1 von 6 EU-Bürgern, was 4 % ausmacht, Sterblichkeit und 4 % des BIP sind mit ziemlicher Sicherheit eine Unterschätzung.
Um weitere verheerende Auswirkungen der Polykrise auf die psychische Gesundheit und das psychosoziale Wohlbefinden abzumildern und Lücken beim Zugang zu psychischer Gesundheit und rechtzeitiger Unterstützung dringend zu schließen, eine Vision zu haben und bestehende Sammlungen bewährter Verfahren zu aktualisieren (die unserer Ansicht nach dieser umfassende Ansatz bieten wird ) ist ein guter erster Schritt. Eine vollwertige Strategie wäre jedoch sowohl praktisch als auch von viel stärkerer Wirkung politisch.
EuroHealthNet fordert die Europäische Kommission auf, eine EU-weite Strategie zu entwickeln und auf den Weg zu bringen dass:
- Vertritt in erster Linie einen auf Menschenrechten basierenden Ansatz für die (psychische) Gesundheit, entfernt sich davon, die Vorteile von Investitionen in psychische Gesundheit und Wohlbefinden nur aus einer wirtschaftlichen Perspektive zu betrachten, und verwurzelt dabei die Vorteile vorgeschlagener Maßnahmen in den Schwellenländern Wirtschaft des Wohlbefindens Ansatz,
- Fördert ein psychosoziales ganzheitliches Modell der psychischen Gesundheit als ergebnisgestaltet soziale, psychologische und biologische Faktoren unter Berücksichtigung der systematischen und strukturellen sozioökonomischen und umweltbedingten Determinanten von Gesundheit,
- Vertritt einen lebenslangen und verhältnismäßigen Universalismusansatz für die Gesundheit, mit einem starken präventionsorientierter Fokus,
- Berücksichtigt die psychische Gesundheit in allen Politikbereichen und auf allen Regierungsebenen der EU und empfiehlt den Mitgliedstaaten, entsprechende Instrumente zur Überwachung der Fortschritte zu implementieren. Dies geschieht in Übereinstimmung mit Prozessen auf EU-Ebene (z. B. Europäisches Semester), Zielen (z. B. Soziale Anzeigetafel), Fonds (z. B. Wiederherstellungs- und Resilienzfonds, Mehrjährige Finanzrahmen) und Tools (z. B. die Europäischen Pfeiler der sozialen Grundrechte),
- Baut Multi-Stakeholder-Kapazität und integrative Beteiligung an der Umsetzung der Initiative auf.











