EuroHealthNet antwortet auf die EU-Konsultation zur Halbzeitbewertung des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) 2021–2027
EuroHealthNet trägt zur Halbzeitbewertung des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) bei, indem es Belege für dessen Wirksamkeit, Effizienz, Relevanz, Kohärenz und EU-Mehrwert liefert.
Wir begrüßen die Ausrichtung des ESF+ an der europäischen Säule sozialer Rechte (EPSR) und plädieren für gezielte Maßnahmen, insbesondere zur Bekämpfung der Kinderarmut. Wir unterstützen die Anforderung an Mitgliedstaaten mit einer über dem EU-Durchschnitt liegenden Kinderarmutsquote, mindestens 5 % der ESF+-Mittel für dieses Problem bereitzustellen, und fordern alle Mitgliedstaaten dringend auf, ESF+-Mittel für die Bekämpfung der Kinderarmut bereitzustellen.
ESF+ spielt eine entscheidende Rolle bei der Förderung der öffentlichen Gesundheit, indem es soziale Determinanten berücksichtigt, gefährdete Bevölkerungsgruppen anspricht, individuelle Kapazitäten und soziales Kapital aufbaut, Gemeinschaften stärkt, Zusammenarbeit fördert und messbare Auswirkungen gewährleistet. Herausforderungen wie Fragmentierung, Überwachungslücken, Verwaltungskomplexität, Ressourcenzuweisung und Kofinanzierungsraten müssen jedoch berücksichtigt werden, um die Wirksamkeit des Programms bei der Bewältigung aufkommender gesundheitlicher Ungleichheiten und der Förderung der gesellschaftlichen Widerstandsfähigkeit zu verbessern.











