EuroHealthNet reagiert auf die EU-Konsultation zum EU4Health-Arbeitsprogramm für 2024
EuroHealthNet hat Beiträge zur gezielten Konsultation der Europäischen Kommission zum EU4Health-Arbeitsprogramm für 2024 übermittelt. In seiner Antwort drängte es darauf, Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention Vorrang einzuräumen, die zugrunde liegenden sozioökonomischen und umweltbedingten Determinanten von Gesundheit und Ungleichheiten anzugehen und Grundlagen für eine zu schaffen Übergang zu einer echten Europäischen Gesundheitsunion und Übergang zu Wirtschaft des Wohlbefindens.
Im Laufe der Jahre – und trotz der Lehren aus der Pandemie – war der vorherrschende Gesundheitsansatz in Bezug auf Struktur, Organisation und Angebot an Behandlungen und Krankheitsmanagement systematisch biomedizinischer Natur. Prävention und Gesundheitsförderung durch primäre, integrierte und gemeindenahe Versorgung wurden noch nicht ausreichend berücksichtigt. Eine verbesserte Prävention nichtübertragbarer Krankheiten könnte die Belastung um bis zu 70 % reduzieren, wurde jedoch noch nicht in die Praxis umgesetzt und in sie nicht viel investiert. Krisenvorsorge- und Reaktionspläne haben die Beziehung zwischen den zugrunde liegenden systemischen Determinanten von Gesundheit und Ungleichheiten, Verhaltens- und Verhaltensstörungen noch nicht vollständig berücksichtigt kulturelle Erkenntnisse und gesellschaftliche Widerstandsfähigkeit gegenüber Polykrisen, einschließlich des anhaltenden Klimanotstands.
Der Beitrag von EuroHealthNet drängt auf einen wesentlichen Wandel hin zur Bekämpfung dieser übersehenen Ansätze und Ursachen von Krankheiten und schlägt Bereiche vor, in denen dringende Maßnahmen im Arbeitsprogramm der Europäischen Kommission zum Thema Gesundheit im Jahr 2024 Vorrang haben müssen.
Die Ergebnisse der Konsultation fließen auch in die ein EU4Health-Stakeholder-Konferenz am 9. Juni 2023.
Für mehr Informationen, kontaktieren sie bitte Dorota Sienkiewicz.











