EuroHealthNet antwortet auf eine EU-Umfrage zur Gesundheitsbesteuerung aus EU-Sicht
EuroHealthNet hat zu einer Studie über Gesundheitssteuern aus EU-Perspektive beigetragen, die von der Europäischen Kommission (DG TAXUD) in Auftrag gegeben wurde. Wie angekündigt in Europas schlagender Krebsplan, zielt die Studie darauf ab, eine eingehende Analyse durchzuführen und Beweise für die Analyse der Leistung bestehender Gesundheitssteuern auf HFSS-Produkte (mit hohem Fett-, Zucker- und Salzgehalt), einschließlich alkoholfreier Getränke, zu liefern. Es zielt ferner darauf ab, Datenlücken zu schließen und der Europäischen Kommission Nachweise für die Analyse der Wirksamkeit dieser Steuern zu liefern, um potenzielle zukünftige Politikgestaltungen in diesem Bereich zu informieren, insbesondere aus der Perspektive eines harmonisierten EU-Ansatzes.
EuroHealthNet kommentierte das Potenzial der Gesundheitsbesteuerung für die Generierung von Einnahmen und die Umwidmung für Ziele der öffentlichen Gesundheit, Verhaltensänderungen der Verbraucher, Auswirkungen auf die Gesundheit und ihre sozialen Umverteilungseffekte. EuroHealthNet begrüßte zwar die Studie und die expliziten Gesundheitssteuern, die sich auf Produkte mit hohem Zucker-, Salz- und Fettgehalt konzentrieren, plädierte jedoch dafür, sicherzustellen, dass die Steuerpolitik Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets ist, bei dem Maßnahmen sowohl auf individueller als auch auf breiterer Ebene der Lebensmittelumwelt kombiniert werden für das effektivste und nachhaltigste Ergebnis. Angesichts der steigenden Lebenshaltungskosten, in denen Lebensmittel- und Energiepreise eine wichtige Rolle bei der Auswahl einer gesunden Ernährung spielen, wäre eine Erhöhung des Preises für als ungesund geltende Lebensmittel bei gleichzeitiger Senkung des Preises für gesundheitsfördernde Lebensmittel (frisches Obst und Gemüse) am sinnvollsten Sinn. Eine gute, evidenzbasierte Darstellung der öffentlichen Gesundheit und der Gesundheitsökonomie, die sich an die breite Öffentlichkeit richtet, kann erforderlich sein. EuroHealthNet unterstützt die Offenheit der Europäischen Kommission, einen EU-weit harmonisierten Ansatz in diesem Bereich vorzuschlagen, und ermutigt die Gesetzgeber, über die Schaffung einer Sammlung bewährter Verfahren hinauszugehen, nur während sie versuchen, ihren EU-Binnenmarkt und ihre steuerlichen Befugnisse zu stärken und den Anforderungen gerecht zu werden AEUV Artikel 168 auf Gesundheit in allen EU-Politikbereichen.











