EuroHealthNets Vision zur Beseitigung der Armut bis 2050
Die Bekämpfung gesundheitlicher Ungleichheiten steht im Mittelpunkt der europäischen Strategie zur Armutsbekämpfung.
Im Jahr 2024 war mehr als jeder fünfte Mensch in der EU von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Dies trotz der Verpflichtung der EU, die Zahl der von Armut und sozialer Ausgrenzung bedrohten Menschen bis 2030 um mindestens 15 Millionen, darunter 5 Millionen Kinder, zu reduzieren, und des neuen Ziels, die Armut bis 2050 zu beseitigen.
Da ist ein Teufelskreis zwischen Armut und schlechter GesundheitSoziale Ungleichheiten wirken sich negativ auf die Gesundheit aus, und ein schlechter Gesundheitszustand erhöht das Risiko von Armut und sozialer Ausgrenzung. Armut geht jedoch nicht nur mit gesundheitlichen und gesundheitlichen Folgen einher. Auch ihre wirtschaftlichen Kosten sind erheblich.
Die Wohlfahrtsverluste aufgrund von Armut werden auf 9.4 Prozent des BIP der Europäischen Union geschätzt. jedes Jahr. Es ist offensichtlich, dass soziale Ungleichheiten im Gesundheitswesen ein Hindernis für Europas Wettbewerbsfähigkeit darstellen, die Kernwerte der EU – sozialen Zusammenhalt, Wohlstand und Wohlergehen – untergraben und daher bekämpft werden müssen.
Die Beseitigung der Armut kann nur gelingen, wenn die Zusammenhänge zwischen Armut und gesundheitlicher Ungleichheit anerkannt und gesundheitliche Ungleichheiten in der EU-Strategie zur Armutsbekämpfung angemessen berücksichtigt werden. Zu diesem Zweck Die kommende EU-Strategie zur Armutsbekämpfung muss die Verringerung gesundheitlicher Ungleichheiten zu einem ihrer Kernziele machen. Es bedarf klarer und wirksamer Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, Krankheitsprävention und Verbesserung des Zugangs zur Gesundheitsversorgung für alle, einschließlich gezielter Unterstützung für besonders Bedürftige..
Die Beseitigung der Armut kann nur erreicht werden, wenn die Wechselwirkungen zwischen Armut und gesundheitlicher Ungleichheit anerkannt und die gesundheitlichen Ungleichheiten angemessen angegangen werden.
Wird im Rahmen der bevorstehenden EU-Strategie zur Armutsbekämpfung behandelt.
In dieser KurzfassungEuroHealthNet formuliert seine Vision, die Armut in der EU bis 2050 zu beseitigen. Mit vier konkreten Empfehlungen will es eine erfolgreiche EU-Strategie zur Armutsbekämpfung gewährleisten, die auf Maßnahmen zur Bekämpfung gesundheitlicher Ungleichheiten basiert.
- Gesundheit als grundlegendes Menschenrecht und zentralen Erfolgsfaktor verankern.
- Die Bekämpfung gesundheitlicher Ungleichheiten ist ein entscheidender politischer Ansatz zur Lösung der Ursachen von Armut und sozialer Ungleichheit.
Ausschluss. - Die Mittel zur Bekämpfung der Ursachen der Armut im künftigen mehrjährigen Finanzrahmen sollen deutlich erhöht und zweckgebunden werden.
- Die Strategie zur Armutsbekämpfung soll in den Semesterprozess integriert und verbindliche Zwischenziele für 2030 und 2040 festgelegt werden, um die Ziele für 2050 – die Beseitigung von Armut und sozialer Ausgrenzung – zu erreichen.











