Gemeinsamer Brief: 25 Organisationen fordern einen separaten Bericht des Europäischen Parlaments zur psychischen Gesundheit als Eigeninitiative
EuroHealthNet hat sich 24 anderen Organisationen angeschlossen und eine entsprechende Erklärung unterzeichnet. gemeinsamer Brief Der Ausschuss für öffentliche Gesundheit (SANT) des Europäischen Parlaments wird dringend gebeten, einen eigenständigen Bericht zur EU-Strategie für psychische Gesundheit zu erstellen. Ausschussberichte analysieren EU-Vorschläge und -Initiativen, identifizieren mögliche Änderungsanträge und unterbreiten eine politische Linie (Position), über die das gesamte Parlament im Plenum abstimmt.
Der Aufruf erfolgt im Anschluss an Berichte, wonach der zuvor angekündigte Bericht zur psychischen Gesundheit in einen umfassenderen Bericht zur neurologischen Gesundheit oder „Gehirngesundheit“ integriert werden könnte. Dadurch würde die psychische Gesundheit faktisch zu einem Unterthema anstatt zu einer eigenständigen politischen Priorität degradiert. In dem gemeinsamen Schreiben an den Vorsitzenden des SANT-Ausschusses, Europaabgeordneten Jarubas, wird der Ausschuss aufgefordert, die beiden Berichte getrennt zu halten, um die psychische Gesundheit als sichtbare und eigenständige Priorität innerhalb der EU-Politikagenda zu erhalten.
In einer Zeit, in der der Bedarf steigt und die Systeme der psychischen Gesundheitsversorgung weiterhin erheblich unterfinanziert sind, ist eine starke politische Führung durch das Europäische Parlament wichtiger denn je. Jeder Schritt, der die Sichtbarkeit der psychischen Gesundheit auf der politischen Agenda der EU verringert, birgt die Gefahr, die in den letzten Jahren erzielten Fortschritte zu bremsen.











