Chancengleichheit durch Investitionen in die öffentliche Gesundheit priorisieren: Auftakt-Webinar zur Europäischen Woche der öffentlichen Gesundheit 2026
5 Mai 2026, 10: 00-11: 15 CETodernline
Trotz starker Belege für ihre Vorteile erhalten Prävention und Gesundheitsförderung immer noch weniger als 3 % der GesundheitsbudgetsWährend größtenteils vermeidbare nichtübertragbare Krankheiten bis zu 80 % der Kosten. Das istmbalance stellt eine verpasste Chance dar, das Wohlbefinden zu verbessern, die langfristigen Ausgaben zu senken und die Gesundheitssysteme zu stärken.
Der Aufruf, Prävention und Chancengleichheit zu priorisieren, ist nicht neu. Doch die Umsetzung politischer Zusagen in nachhaltige Investitionen und systemweite Veränderungen bleibt eine Herausforderung. Welche innovativen Ansätze können die Finanzierung von Maßnahmen zur Förderung des Wohlbefindens freisetzen und gesündere, gerechtere Gesellschaften schaffen?
Als täglicher Partner der Europäischen Woche der öffentlichen Gesundheit (EPHW)EuroHealthNet veranstaltete dies Auftakt-Webinar Die thematische Diskussion des Tages zur Priorisierung von Chancengleichheit durch Investitionen in die öffentliche Gesundheit wurde eröffnet. Die Sitzung legte den Grundstein für den weiteren Austausch, indem sie wichtige Möglichkeiten zur Stärkung von Investitionen in Prävention für gerechtere Gesundheitssysteme in ganz Europa aufzeigte.
Das Webinar Zunächst wurden wichtige Rahmenbedingungen und Belege für Investitionen in Prävention vorgestellt, darunter der ökonomische und soziale Wert wohlfühlorientierter Ansätze. Die Teilnehmer erhielten einen Ein erster Blick auf das bald startende Projekt von EuroHealthNet aktualisiert Leitfaden zur Finanzierung von Prävention und GesundheitsförderungDiese praktische Ressource bietet politischen Entscheidungsträgern und Praktikern eine schrittweise Anleitung, wie die Finanzierung von Präventionsmaßnahmen mobilisiert und diversifiziert werden kann, einschließlich innovativer Finanzierungsinstrumente und Fallstudien.
Die Redner präsentierten auch praktische Beispiele, die veranschaulichten, wie politisches Engagement in konkretes Handeln umgesetzt werden kann und wie unterschiedliche Ansätze zu einem sinnvollen Systemwandel führen können.
Die Online-Sitzung förderte die interaktive Diskussion mit den Teilnehmern und bot Raum für den Austausch von Ideen, das Stellen von Fragen und die Reflexion darüber, wie diese Ansätze in unterschiedlichen Kontexten angepasst werden können.
Die Tagesordnung
Moderator: Alison Maassen, EuroHealthNet
- Eröffnung und Begrüßung, Charlotte Marchandise, Geschäftsführerin, Europäische Vereinigung für öffentliche Gesundheit
- Finanzierung für Wohlbefinden, Gleichberechtigung und gesunde Gesellschaften freisetzen, Graham A. Randles, WHO-Europabüro für Investitionen in Gesundheit und Entwicklung (PowerPoint-Folien)
- Von der Anleitung zur Praxis. So gelingt der Einstieg Lina Papartyte, EuroHealthNet
- Praktische Beispiele zur Veranschaulichung, wie politisches Engagement in systemweite Veränderungen umgesetzt werden kann:
- Von der Strategie zum Systemwandel: Prävention durch Schottlands „Zusammen können wir" Ansatz, Michael Kellet, Direktor für Strategie, Governance und Leistung, Public Health Scotland (PowerPoint-Folien)
- Das Wesentliche messen: Gesundheitsökonomie und sozialer Wert für nachhaltige Entscheidungsfindung Mariana Dyakova, Leiterin für öffentliche Gesundheit und internationale Gesundheit, im Namen des Teams für Wohlbefindensökonomie und Wert (WEAVE), Public Health Wales (PowerPoint-Folien)
- Wie können innovative Mechanismen für soziale Investitionen stärker in den Mainstream integriert werden? Maria João Almeida, Beraterin für Wissensmanagement und öffentliche Politik, Portugals Initiative für soziale Innovation (PowerPoint-Folien)
- Publikumsaustausch











