Bereitstellung von Belegen für die EU-Strategie zur Gleichstellung der Geschlechter 2026–2030
Die Gleichstellung der Geschlechter ist ein grundlegendes Menschenrecht und ein zentraler Wert der EU. Der im März 2025 verabschiedete Fahrplan für Frauenrechte skizziert eine langfristige Vision zur vollständigen Verwirklichung der Frauenrechte in Europa. Um diese Vision in die Realität umzusetzen, legt die neue Strategie für die Gleichstellung der Geschlechter 2026–2030 die konkreten Maßnahmen dar, die die Europäische Kommission in den kommenden fünf Jahren zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter in Europa ergreifen will.
Um ihre Wirkung zu maximieren, muss die kommende Strategie zur Gleichstellung der Geschlechter der Bekämpfung von Gesundheitsdeterminanten, der Verringerung von Armut und Ausgrenzung, der Gewährleistung eines inklusiven digitalen und grünen Übergangs, der Verringerung der gesundheitsspezifischen Folgen von Geschlechterungleichheiten und der Maximierung der Nutzung von EU-Mitteln und -Initiativen Priorität einräumen.
Antwort auf eine Konsultation EuroHealthNet empfiehlt für die kommende Strategie die folgenden Prioritätsziele für Frauen, Männer und alle Geschlechter.
- Erhöhung der gesunden Lebensjahre von Frauen und Männern durch Verbesserung der sozialen, wirtschaftlichen, ökologischen und digitalen Einflussfaktoren.
- Armut, materielle Not und geschlechtsspezifische Ungleichheiten bei Teilhabe und Schutz in allen Lebensphasen verringern.
- Die digitale und ökologische Transformation muss inklusiv und geschlechtersensibel gestaltet werden.
- Gesundheitsspezifische Ergebnisse durch die Erreichung der Geschlechtergleichstellung:
- Zugangslücken bei Prävention, Diagnose und Behandlung verringern.
- Die Daten-zu-Richtlinien- und Aktionspipeline muss optimiert werden.
- Gendersensible und traumasensible Behandlungspfade in die Primär- und Gemeindepflege integrieren.
- Wertschätzung und Umverteilung von Pflege.
- Empfehlungen für die EU-Umsetzung, Finanzierung und Kennzahlen:
- Den nächsten mehrjährigen Finanzrahmen (nach 2027) und einen vorgeschlagenen EU-Wettbewerbsfähigkeitsfonds an den Zielen der Geschlechtergleichstellung und der Chancengleichheit im Gesundheitswesen ausrichten; Investitionsfenster für soziale/öffentliche Gesundheitsmaßnahmen und eine ergebnisorientierte Budgetierung einbeziehen.
- Finanzmittel im Rahmen des nächsten MFR für Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention mobilisieren
- Gewährleisten Sie die Kohärenz mit der neuen EU-Strategie zur Armutsbekämpfung, der EU-Strategie für die Zivilgesellschaft, dem EPSR-Aktionsplan und dem EU-Aktionsplan für Antidiskriminierungskrankheiten.











